Malteser-Silvester-Fete 1997
oder "Dinner For One"
Am 31. Dezember sollte es nun schon wieder Prosit Neujahr heißen, und so fanden sich die Ältesten der Wiedenester Malteser gegen 18.00 Uhr in der Kirche ein, um einmal mehr das neue Jahr zu begrüßen.
Da die organisatorischen Arbeiten, wie Aufbau, Spülen, Musik testen etc., von Andreas, Kris und mir schon am Nachmittag beendet waren, konnten wir ruhig in diesen Abend gehen.
Nachdem wir mit unseren Freunden gemeinsam die Hl. Messe besucht hatten, startete die Fete. Jeder Teilnehmer hatte etwas zu essen mitgebracht: Käsehäppchen, Salate, Woarscht und Frikadellen, von denen Tim allerdings schon 79% während der Fertigungsphase bei Dunja verspeiste. Schade, denn die Frikadellen waren lecker…
Ein Höhepunkt

Nach einigen Tänzen, Diskussionen und Gläschen Bier kamen wir gegen 22.00 Uhr zum ersten Highlight des Abends:
Das Organisationsteam hatte weder Kosten noch Mühen gescheut und war stolz, dass es den erlesenen Gästen Miss Sophie und ihren getreuen Butler James präsentierten konnte. Da die beiden etwas Verspätung hatten, konnten sie leider nicht mit uns dinieren. Doch James servierte Miss Sophie, welche ihren 90. Geburtstag feierte, die erlesensten Speisen. Es gab Ente, Fisch und Obst. Die Zuschauer dieses Dinner for One amüsierten sich köstlich, da 4 der ebenfalls geladenen Gäste leider verhindert waren:
Wo blieben die Gäste?

Admiral von Scheider kreuzte mit der U.S.S. Enterprise im Persischen Golf, Mr. Winterbottom mußte noch einige hundert Winterbuttons anfertigen. Mr. Pommeroy erfand eben die “Pommeroy Frittes” und Sir Toby hatte gerade seine Ausbildung bei Bayer in Leverkusen begonnen und war daher unabkömmlich.
James war leider nach dem Mahle sehr betrunken, da er immer anstelle der abwesenden Gäste mit dem Geburtstagskind anstoßen mußte.
Noch ein Höhepunkt...
Langsam neigte sich das alte Jahr nun dem Ende, und wir begaben uns mit ein bis fünf Flaschen Sekt auf den Kirchplatz, um das neue Jahr zu begrüßen. Dort sollte uns der zweite Höhepunkt erwarten: das Feuerwerk in Pernze, welches zwar oft kopiert, doch fast nie übertroffen wurde. – Naja! Jedenfalls nicht von Pustenbach oder Wörde…
Ein Jahr ging zuende
In diesen Minuten, in denen wir leicht fröstelnd auf dem Platz vor der Kirche standen, hatte man auch die Ruhe, um das Jahr 1997, einmal rückblickend zu betrachten. Es waren schöne, besinnliche Minuten, die für jeden von uns wohl eine tiefere Bedeutung haben werden.
Gegen 3.30 Uhr löste sich dann die Gruppe auf, noch ein bis zwei Stunden Schlaf zu erhalten, um dann voller Elan um 11.30 Uhr den Gruppenraum zu säubern. Nach einem kleinen Frühstück, wobei Früh auch wörtlich genommen werden darf in Hinsicht auf unseren Getränkeausrüster, begann dann die große Putzaktion, allerdings ohne den erwarteten Elan.
Es war eine sehr lange, sehr lustige, durchtanzte Nacht, welche so oder ähnlich irgendwann – spätestens in einem Jahr – wiederholt werden muss. Danke allen denen, die den Abend mit ihrer Anwesenheit bereicherten , mit ihren Speisen uns sättigten, mit ihrem Witz uns erheiterten, mit ihren Getränken unseren Durst stillten und denen, die trotz ihres kleinen Väterchens, uns beim Aufräumen halfen.
Gregor Bochnick, Mini-Info Nr. 15
Bilder

