Pfingstzeltlager 1996
Freitag, 24.05.1996, 16:00 Uhr bis Sonntag, 26.05.1996, 19:00 Uhr

Es war Pfingsten 1996: Die Malteser Jugend der Erzbistums Köln lud uns zu dem traditionellen Pfingstzeltlager ein.
So machten sich am Freitag, dem 24. Mai, 12 Minis voller Erwartungen auf nach Ommerborn bei Lindlar. Dort angekommen, mussten wir erst einmal unsere Zette aufbauen. Zusammen mit einer Gruppe aus Wuppertal standen für uns zwei große Gruppenzelte zur Verfügung.
Auf dem Platz herrschte bei noch trockenem Wetter ein reges Treiben von den insgesamt 300 Teilnehmern.
Nach dem Abendessen setzten sich unsere Minis noch zusammen, um unter freiem Himmel Spiele zu machen. Seit der Mini-Night im Vorjahr, gab es für unsere Messdiener kein Zusammensein zu so später Stunde mehr.
Wer keine Lust zum Spielen hatte, konnte sich bei der einbrechenden Dunkelheit am Lagerfeuer niederlassen, der Gitarrenmusik lauschen oder einfach nur ins Feuer starren.

Am nächsten Morgen erwartete uns vorerst immer noch trockenes Wetter. Nach dem Frühstück standen allerhand Workshops auf dem Programm. Bis zum Mittagessen konnte man sich nun zum Beispiel Schminken, Seifenkisten oder andere Dinge basteln oder noch etwas anderes machen.
Am Nachmittag braute sich dann das Unwetter zusammen. Aus fast schwarzen Wolken kam ein solcher Regenguss nieder, dass die Wiese ziemlich bald einem Schlachtfeld glich.
So konnten am Nachmittag die Teilnehmer ins benachbarte Hallenbad nach Lindlar schwimmen gehen. Dabei brachten die Organisatoren das Kunststück fertig, mehr als 200 Jungen und Mädchen mittels ihren Kleinbussen nach Lindlar zu chauffieren.
Unsere Minis organisierten an diesem Nachmittag ein Speed-Turnier, so dass uns der Nachmittag schnell verging.
Am Abend klarte der Himmel wieder etwas auf und so konnte man vergnügt in eine Zeltdisco gehen. Nach einer wieder etwas kürzeren Nacht kam dann der Pfingstsonntag.
Die Wiese war immer noch matschig, denn auch in der Nacht kamen zahlreiche Regengüsse nieder. Doch heute Morgen lachte uns wieder die Sonne an.
Nach einigen Workshops am Morgen kam es dann gegen Mittag zum Höhepunkt. Hans-Günther Korr feierte mit allen Teilnehmern eine pfingstliche Messe unter strahlend blauem Himmel.
Dieser tolle Gottesdienst war dann auch leider das Ende des Pfingstzeltlagers Die Organisatoren hatten beim Wetteramt erfahren, daß mit weiteren starken Regenfällen und Sturm zu rechnen sei. Ein weiser Entschluß half uns. unsere Zelte im trockenen abbauen zu können.
Dann ging es nach Hause. da von überzeugt. etwas besonderes erlebt zu haben. Ein Zeltlager, aus dem die Organisatoren der Malteser Jugend trotz des schlechten Wetters das Beste gemacht wurde. Die drei gemeinsamen Tage hat hoffentlich der ein oder andere Mini schließlich nicht bereut.
Tim Honermann, Mini-Info Nr. 11
Bilder

