Nachtwanderung 1996

Viel Spannung bei der Suche nach dem Drachenauge

In der ersten eigenen Aktion der Malteser Jugend in Zusammenarbeit mit den Minis von St. Maria Königin sollte es auf eine Nachtwanderung gehen. Bevor wir jedoch losgewandert sind, sahen wir uns mit Hilfe des Ki-Ki-Club des BDKJ Oberberg noch den TKKG-Film Drachenauge an, um dann selber Drachenauge, ein sagenumwobenes Schwert, zu suchen.

Nach einem Hinweis, der vom Band gesprochen wurde, fanden wir den ersten Teil der Karte in unserem Gruppenraum. Diese Karte zeigte uns, dass wir als erstes zum Friedhof mussten. Dort angelangt fanden wir nach einigem Suchen auch schon den nächsten Teil der Karte.

Dieser schickte uns wieder den Berg runter zum Pernzer “LKW-Parkplatz”. Hier fand sich schon wieder eine Karte, die uns zum Altenheim lotste. Dort gingen wir dann einen weiteren Teil der Karte folgend den Berg hoch.

Nachdem wir nichtsahnend einige Minuten gegangen waren, tauchten vor uns mysteriöse Lichter auf. Sie hatten die Form eines Kreuzes. In dieser unheimlichen Umgebung fanden wir zwei weitere Kartenteile.

Todesmutiger Einsatz

Also gingen wir, der Karte folgend, weiter den Weg entlang. Dort entdeckten wir eine (fast) echte Leiche, die sich aufgehängt hatte. Das einzig positive an diesem Todesfall war der, dass wir den nächsten Kartenteil fanden. Hierbei muss man erwähnen, dass das krimminalistische Gespür der Familie Kaufmann uns eine große Hilfe war, da Bastian todesmutig auf die Leiche zustürmte. Waghalsig ertappte er dann einen Räuber im Wald, dem er flink seine Kopfbedeckung beraubte.

Als wir dann einige Zeit später den Berg runter gingen, hörten wir ein gespenstisches Klappern, das sich uns näherte. Zum Glück war es nur ein Blech-Bierfässchen (echtes Früh-Kölsch), leider leer.

Als wir dann zum Schluss nach einem weiteren Hinweis Drachenauge in der Nähe des Wiedenester Bolzplatzes fanden, lief plötzlich ein Geist auf uns zu. Dieser entpuppte sich aber nachher als Schreckgespenst Gregor Bochnick.

Am Ende gab es Gold, Geld, Speis und Trank

Mit unserem Schatz, der auch zwei Packungen Ferrero Rocher umfasste, gingen wir zurück zum Pfarrheim und sahen den Film zu Ende. Danach gab es dann Pizza, die zu unserer Überaschung von Matthias und Kristian serviert wurde, obwohl Matthias angeblich todkrank und Kristian auf einer Taufe war. Nee Tim, du hast uns wieder ganz schön vereimert.

Michael Adolph

Das Gedicht zur Nachtwanderung

Hoch am Felsen ruht der Schatz,
bewacht von Tod und Menschentücke.
Zwei Wege führen an den Platz,
der Plan zerfiel in viele Stücke.
Blitze zuckten um den Turm,
an dem Ort, wo Tote ruhen.
Fürchte weder Nebel noch Sturm,
ein Hinweis ist am Haus der Truhen.
An der Birke, fahl wie der Tod,
des Satans Diener eins da droht.
Seid ihr dann am Berg der Schrecken,
werdet ihr vor Angst verrecken.
Der Weg zum Schwert ist nicht mehr weit,
hoffentlich seid ihr bereit.
Findet zum Schatz den rechten Weg,
meidet einen falschen Steg.

Leonard Krachwang